Sexuelle Gesundheit

Sexualpädagogik

Roland Demel

Sexualpädagoge PLANeS
Dipl. Psychologe

Mail: roland.demel@spd.ch

Rosanna Donnoli

 

Sexualpädagogin PLANeS
Sozialarbeiterin FH

rosanna.donnoli@spd.ch

 

 

Was passiert mit meinem Körper? Soll ich, oder soll ich nicht – das erste Mal? Ist Porno wirklich schlecht? Fragen und Interesse an Themen wie Homosexualität, Beziehung oder sexueller Gewalt?

 

 

Angebot für Schulklassen

 

Die sexualpädagogischen Einheiten richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und sie werden sowohl in geschlechtergetrennten wie auch in durchmischten Gruppen durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen bestimmen im Vorfeld anhand einer von uns durchgeführten Befragung die Inhalte der sexualpädagogischen Sequenzen.

Unsere Fachpersonen, eine Sexualpädagogin und ein Sexualpädagoge richten sich somit nach ihren Interessen. Wir ermutigen die Kinder und Jugendlichen, sich zu Fragen der Pubertät, sexuellen Identität und Orientierung, Beziehung, Freundschaft, Lust und Schutz, Körperveränderung und noch einiges mehr auseinanderzusetzen.

 

Die Schulklassen werden grundsätzlich direkt vor Ort im Schulhaus durchgeführt. Die Lehrperson nimmt am Unterricht nicht teil.

 

Die sexualpädagogischen Einsätze werden nach telefonischer Absprache vereinbart. Genaue Abmachungen sind in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten und werden von beiden Seiten unterzeichnet.

  •   In der Regel ab der 5. Klasse bis 3. Oberstufe
  •   Geschlechterspezifische und durchmischte Gruppen
  •   Inhalt orientiert sich an den Interessen der Kinder und Jugendlichen
  •   ½ Tag bis ein ganzer Tag / Achtung: nur am Dienstag möglich!
  •   Vorbereitung: Zusammen mit der Lehrperson / den Teams
  •   Veranstaltung vor Ort
  •   Kosten: Pro Klasse/Gruppe Pauschale von Fr. 150.--
  •   Frühzeitige Planung und Anfrage lohnt sich!

Dank der finanziellen Unterstützung der Aids Hilfe Schweiz können die Kosten tief gehalten werden.

 

Männer die Sex mit Männern haben (MSM)

Michael Wenger

Fachexperte Gesundheitsfördung FHA
Bereich gleichgeschlechtliche Liebe

Mail: lesbischwul@spd.ch

 

Das Angebot MSM ist mit einem 10%-Pensum der gesundheit schwyz ange­gliedert. Die Prävention richtet sich sowohl an Männer mit schwuler Identität, als auch an jene, die zwar Sex mit Männern haben, sich aber nicht als Schwule bezeichnen (Jugendliche bei ihrer Identitätssuche, Bisexuelle, Heterosexuelle). Mit der Trennung in regionale Führung und Umsetzung mit nationaler Unterstützung durch die AHS wird eine optimale Berücksichtigung lokaler Besonderheiten und da­durch eine hohe Akzeptanz der Präventionsarbeit in den jeweiligen Zielgruppen garantiert.

 

Ziele

  • Neuübertragungen von HIV unter MSM sollen verhindert werden.
  • Das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortlichkeit von MSM werden gestärkt, damit sie Präventionsmassnahmen wirkungsvoll umsetzen können.
  • Die Solidarität gegenüber homo- und bisexuellen Menschen wird gefördert.
  • Die Solidarität unter homo- und bisexuellen Menschen wird gefördert.
  • Die Solidarität gegenüber HIV-positiven Menschen wird gefördert.

 Zielgruppe(n)

  • Männer mit schwuler Identität
  • Männer, die zwar Sex mit Männern haben, sich aber nicht als Schwule bezeichnen (Bisexuelle, Heterosexuelle)
  • Jugendliche und Männer auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität

 Massnahmen

  • Das Angebot MSM ist darauf ausgerichtet, mit Methoden der Verhaltens-, der Verhältnisprävention und der Gesundheitsförderung die Zielgruppe zu schützen
  • Regionale Umsetzung mit nationaler Unterstützung
  • Versorgung bestehender Gruppierungen und öffentlichen Sex-Treffpunkte mit Präventionsmaterialien. Gesprächs- und Beratungsangebot
  • Kontinuierlicher Aufbau und Stärkung von LesBiSchwulen Gruppierungen bzgl. Eigenverantwortlichkeit HIV, Aids, STIs
  • Unterstützung bei der sexuellen Identitätsfindung
  • Gründung und Gründungsunterstützung neuer Gruppierungen
  • Vernetzung der Organisationen mit der LesBiSchwulen Konferenz Zentralschweiz
  • Thematisierung in sexualpädagogischen Angeboten
  • Verhältnisprävention durch regelmässige Aktionen (Standaktionen, Medien)

    Aktuelle Projekte

     

    LesBiSchwul und gsund

    gesundheit schwyz hat das Angebot „LesBiSchwul und gsund“ ins Leben gerufen. Wir beantworten ab sofort Fragen, die den Themenbereich der gleichgeschlechtlichen Liebe betreffen.

     

    Wir geben Auskunft, Beratung und Vermittlung für

    • schwule, bisexuelle und lesbische Menschen,
    • deren Eltern, Nahestehende und FreundInnen,
    • am Thema „gleichgeschlechtliche Liebe“ interessierte Lehr- und Fachpersonen.

     

    „LesBiSchwul und gsund“ verfügt über eine Mediothek mit Filmen, Büchern, Lehrmaterial und Broschüren zu den Themen gleichgeschlechtliche Liebe und Coming-out, Familie, Gesundheit, gesellschaftliche (In-)Akzeptanz, HIV/Aids, Religion, Geschichte, usw. Die Mediothek wird laufend ausgebaut und aktualisiert.

    Das gesamte Angebot finden Sie in unserer Mediothek, mit dem Stichwort „lesbischwul“.

    Wir sind jeden Donnerstag von 12.30 - 14.30 Uhr (ausser Schulferien) persönlich, telefonisch oder per Mail erreichbar.

     

    Adresse:         gesundheit schwyz, Centralstrasse 5d, 6410 Goldau

    Mail:                lesbischwul@spd.ch

    Telefon:           041 859 17 27

    Links zum Thema Homosexualität

    Sie möchten sich weiter informieren? Dann schauen Sie doch in unseren Link-Tipp!

    Medien zum Thema Homosexualität

    Möchten Sie mehr erfahren über die Thematik? Dann schauen Sie doch in unseren Medien-Tipp!

     

    Aidsprävention im Sexgewerbe (ApiS)

    Birgitte Snefstrup

    Projektleiterin ApiS

    Mail: apis.schwyz@spd.ch

     

    Das APiS-Team, ist mit einem 55%-Pensum der gesundheit schwyz angegliedert und setzt seit über 10 Jahren die nationalen Präventionsstrategien direkt im Milieu um. Im persönlichen Kontakt mit den Sexarbeiterinnen am Arbeitsplatz wird Unterstützung und Information bei sowohl gesundheitlichen als auch sozialen und rechtlichen Themen angeboten.

     

    Ziele

    • Neuübertragungen von HIV und STI, Sexual Transmitted Infections, im Sexgewerbe sollen verhindert werden.
    • Die Lebens – und Arbeitsbedingungen der Zielgruppe sollen verbessert werden, damit sie besser in der Lage sei, die Schutzmassnahmen durchzusetzen.
    • Durch Information und Unterstützung werden die Ressourcen der Zielgruppe gestärkt, so dass sie vermehrt Einfluss auf ihre gesamte Situation nehmen können.

    Zielgruppe

    • Das Präventionsangebot richtet sich an Migrantinnen im Sexgewerbe.
    • Die Frauen werden tendenziell immer jünger und das Bildungsniveau sinkt  - Zunahme aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien.
    • Es besteht eher ein Überangebot und es herrscht ein Preisdruck.
    • Das Informationsniveau im Bezug auf HIV ist sehr unterschiedlich.                    
    • Das Wissen über STI ist generell schlecht.
    • Die Frauen wechseln in der Regel monatlich ihren Arbeitsplatz.

    Massnahmen

    • Jedes Etablissement wird monatlich von den APiS-Mitarbeiterinnen besucht 3 Studios, 2 Saunaclubs, 10 Kontaktbars und 5 Cabarets.
    • Präventionsmaterial und Informationsmaterial werden den Frauen abgegeben.
    • Die APiS-Mitarbeiterinnen vernetzen und beraten, wenn gesundheitliche, rechtliche oder soziale Fragen oder Probleme vorliegen.
    • Es werden ausserhalb der Öffnungszeiten mit den Sexarbeiterinnen vertiefte Gespräche zum Thema STI und „Check the Client“ geführt.
    • Die APiS-Leiterin pflegt kontinuierlich den Kontakt zu den Betreibern. Der Zutritt zu den Etablissements ist nicht selbstverständlich und die zuständigen Personen wechseln oft.
    • Regionale Vernetzung und Austausch mit der Polizei, dem Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, dem Amt für Migration und der für die Zielgruppe geeignete Gesundheitsangebote. Teilnahme am Runden Tisch Frauenhandel Kt.SZ.
    • Nationale Vernetzung für Informationsaustausch, Koordination und Entwicklung. Sichert ein hohes Informationsniveau: Begleitgruppe „Female Sexwork“ vom BAG / Arbeitsgruppe Tänzerinnen -  vertreten beim BFM / Arbeitsgruppe Prostitutionsgesetz von ProKoRe (Netzwerk Sexarbeit) / Vorstand ProKoRe / Regelmässiger Austausch mit dem FIZ – Frauenhandel und Missstände im Cabaretbereich

     

    Das Sexgewerbe ist  keine homogene Welt und entspricht oft nicht den Klischeehaften Informationen aus den Medien. Die Sexarbeiterinnen arbeiten unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und ihre Motivationen in der Sexarbeit tätig zu sein sind auch nicht alle gleich. Unter Sexarbeit versteht sich nur freiwillige sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung.

    Sexarbeit und Frauenhandel werden in den Medien häufig vermischt. Eine Unterscheidung zwischen Geschäft und Verbrechen hilft den Anliegen der Frauen in beiden Situationen gerecht zu werden. Eine Vermischung hingegen fördert Vorurteile und wirkt sich nachteilig auf die Sexarbeit aus.

    Links zum Thema Sexarbeit

    Möchten Sie sich weiter informieren? Wir bieten Ihnen interessante Link-Tipps zum Thema Sexarbeit.

    Medien zum Thema Sexarbeit

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